Archiv des Autors: Monika Herr

Herz-Vorsorge, die Spaß macht

Seilspring-Projekt der Deutschen Herzstiftung fördert natürlichen Bewegungsdrang

Laufen, Springen, Ballspielen – was eigentlich dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern entspricht, gehört nicht mehr selbstverständlich zu deren Tagesablauf. So spielen viele Kinder am Computer oder schauen fern. Eine Folge davon: Weltweit ist bereits mehr als jedes fünfte Schulkind übergewichtig.

Um Kinder wieder zu mehr Bewegung zu motivieren, hat die Deutsche Herzstiftung das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ – www.skippinghearts.de initiiert. Denn wer bereits von Kind an einen gesunden Lebensstil (Bewegung, gesunde Ernährung) pflegt, verringert das Risiko im Alter am Herzen zu erkranken.

An Grundschulen wird mit einem kostenfreien zweistündigen Basis-Kurs die sportliche Form des Seilspringens – das „Rope Skipping“ – vermittelt. Dieser besteht aus einem angeleiteten Workshop und vermittelt zahlreiche Sprungvariationen, die allein, zu zweit oder in der Gruppe durchgeführt werden können. Bei Interesse kann sich daran ein Aufbau-Training anschließen, das die Kinder auf einen Schulwettkampf vorbereitet. Die sportliche Form des Seilspringens eignet sich zur Schulung und Verbesserung motorischer Grundfähigkeiten wie Ausdauer und Koordination. Durch die Teamarbeit wird die Integration körperlich aber auch sozial schwächerer Kinder vorangetrieben. Die Erfolgserlebnisse beim Springen motivieren und erhöhen die Freude an der Bewegung.

Das Projekt erfreut sich großer Beliebtheit und wurde in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München wissenschaftlich untersucht. Aktuell wird Skipping Hearts in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berlin, Bayern, Saarland, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und in Sachsen-Anhalt durchgeführt und hat bundesweit mit über 10.000 Workshops bereits mehr als 500.000 Kinder erreicht.

Informationen: Deutsche Herzstiftung www.skippinghearts.de

Projekt Streuobstwiese – Nistkästen

Das nächste Projekt der Klasse 4 mit Streuobstpädagogen Herrn Martin war das Bauen von Nistkästen für verschiedene Vögel. Verschieden große Einfluglöcher in der Türe sorgen dafür, dass nur bestimmte Vögel den Nistkasten benutzen können, so z.B. Stare oder Meisen.          Das eigene Bohren und Schrauben in einer Gruppe stellte die Kinder zunächst vor manche Herausforderung, dann aber arbeiteten sie gut zusammen, so dass jeder einmal dran kam.

Außerdem wurde eigenes Vogelfutter aus Nüssen, Kernen und Samen gemischt und jeder bekam ein Tütchen mit nach Hause.

Die selbst gebauten Nistkästen wurden anschließend vom Bauhof an der Schule in ausreichender Höhe angebracht.

Nun sind wir gespannt, ob die Kästen von den Vögeln genutzt werden.

Sicherheitstraining mit der Busschule

Am Dienstag, 22. Januar 2019, stand die „Busschule“ auf dem Stundenplan der Erstklässler. In zwei Stunden lernten die Kinder, wie man sicher im Bus fährt und wie man sich richtig im Bus und an der Bushaltestelle verhält. Das Sicherheitstraining beinhaltete folgende Übungsinhalte:

Verhalten an der Bushaltestelle, Ein- und Aussteigen, Verhalten während der Fahrt, Orientierung im Bus und das soziale Verhalten während einer Busfahrt.

Der Höhepunkt war am Ende die kleine Rundfahrt auf dem Kindergartenparkplatz. Die Kinder hatten sehr viel Spaß und konnten durch die praktischen Übungsinhalte viele wichtige Informationen rund um den Bus mitnehmen.

Kinder werden Müllprofis

Was Verpackungen und Recycling mit Abfall zu tun haben und wie aus Biomüll Kompost werden kann, erfuhren die Schülerinnen und Schüler der Grundschule in Zuzenhausen. Rektorin Nicole Fink hatte Nina Walter von der AVR Kommunal eingeladen, um das Thema Abfall und Abfallsortierung in den Klassen zu behandeln.

Die AVR-Mitarbeiterin hatte eine prall gefüllte Kiste mit Müll in die Schule mitgebracht.

Zunächst diskutierten die Kinder, was sie unter Abfall verstehen. Diese Frage löste eine lebhafte Diskussion aus und die Schülerinnen und Schüler einigten sich, dass zum Müll zählt, „was leer ist“ und „kaputte Gegenstände, die sich nicht mehr reparieren lassen“.

Am schnellsten war die Grüne Tonne plus von Abfällen umstellt. Dazu zählen Verpackungen, die oft leicht an einem Recyclingzeichen zu erkennen sind. Neben den Verpackungen kommen auch diejenigen Wertstoffe aus Papier, Metall und Kunststoff in die Grüne Tonne plus, die verwertbar sind. Dazu zählen Zeitungen, Zeitschriften, Kataloge, Töpfe, Pfannen usw.

Warum überhaupt sortiert wird, wurde klar, als die Klassen überlegten, wo die Abfälle aus der Grünen Tonne plus landen. Nach der Leerung werden diese Abfälle zur Wertstoffsortieranlage Sinsheim gefahren, dort nach den einzelnen Materialien sortiert und zu Recyclingfirmen gebracht. Diese können daraus wieder neue Produkte herstellen.

Glasflaschen und Konservengläser werden in der blauen Glasbox erfasst und in einer Glasfabrik wieder zu neuen Flaschen oder Behälterglas verwertet.

Die Deckel gehören allerdings nicht in die Glasbox, sondern in die Grüne Tonne plus.

In die BioEnergieTonne kommen kompostierbare Abfälle, wie Obstreste, Gemüseschalen, Kaffeefilter und Teebeutel. Diese und andere kompostierbare Abfälle, wie verwelkte Blumen, Rasenschnitt usw. können im Kompostwerk oder zuhause auf dem Komposthaufen zu einem wertvollen Bodenverbesserer weiterverarbeitet werden, der den Pflanzen als Nahrung beim Wachsen hilft.

Bei der grauen Restmülltonne lagen eine Windel, eine Glühbirne und eine Zahnbürste.

Diese landen zusammen mit anderen nicht verwertbaren Abfällen, wie z. B. Feinstrumpfhosen, Gummihandschuhen, Staubsaugerbeuteln im Müllofen und werden dort verbrannt. Dass aus diesen „anrüchigen“ Resten nichts Neues mehr hergestellt werden kann, leuchtete den jungen Abfallexperten ein.

So erfuhren die Klassen im Laufe des Vormittags, dass nicht alles „Müll“ ist, was in den Abfallbehältern liegt, sondern teilweise als Rohstoff für neue Produkte verwendet werden kann.

Nina Walter nahm den Abfallprofis das Versprechen ab, dass sie ihr neu erworbenes Wissen den anderen Schülerinnen und Schülern und auch ihren Eltern weitergeben.

Die jungen Abfallprofis erhielten als Dank für ihre tolle Mitarbeit ein kleines Präsent.

Autorenlesung

Die HäuselGrundschule nutzt alljährlich die Frederick-Woche, um zum Lesen zu motivieren.

Dazu wurde in diesem Jahr der Autor „Armin Pongs“ eingeladen.

Zur Einstimmung trugen die Kinder bereits irgendetwas in krokodilgrüner Farbe und hörten so umso konzentrierter dem Autor zu, wie er von seinen Büchern „Krokofil“ erzählte und Leseproben gab. Dabei bezog er immer wieder die Kinder mit ein, denn es gab 3 Regeln, an die sich alle halten mussten: 1. Die Kinder hören leise und aufmerksam zu. 2. Armin Pongs muss deutlich lesen. 3. Wenn er sich verliest und statt Krokofil Krokodil sagt, muss er auf der Stelle 10 Liegestützen machen. Natürlich passierte das auch am Schluss.  Es gelang ihm beeindruckend, die Kinder zum Lesen zu motivieren und weniger „ zu glotzen“ oder Zeit mit dem Handy zu verbringen. Die Kinder ließen sich begeistern durch zahlreiche schauspielerische Einlagen und „versprachen“ mehr Zeit mit Büchern zu verbringen. Zum Schluss gab es für jedes Kind einen Erinnungsstein und für jede Klasse eine Vorlese-Muschel.

Als besonderes Erlebnis durften anschließend die Viertklässler eine Schreibwerkstatt besuchen, in der sie höchst motiviert und konzentriert über eine Stunde lang eigene Geschichten über Krokofils Abenteuer schrieben. Dies hielt auch noch die nächsten Tage an und so entstand ein eigenes Krokofil – Geschichtenbuch mit den Texten der Viertklässler.

Armin Pongs selber gibt in seinen Lesungen immer 100 Prozent. Sein Kommentar zu diesem Vormittag in der Häuselgrundschule war aber, dass er hier 200 Prozent zurückbekommen habe. Er war von den Kindern unserer Schule sehr begeistert.

Vielen Dank an den Förderverein, der diese besondere Art der Leseförderung mitfinanziert hatte.

Weihnachten: Wir machen eine Zeitreise

Am Dienstag, dem 18.12. 2018 war es wieder soweit: Die alljährliche Weihnachtsfeier der Häuselgrundschule in der Häuselgrundhalle fand statt.

Um 17 Uhr öffneten sich die Tore und die Vorfreude auf das Programm war deutlich zu spüren.

So begeisterten die Kinder der Percussion AG, in Kooperation mit der Musikschule Sinsheim, die Zuhörer mit ihren fulminanten und erstaunlicher Rhythmussicherheit vorgeführten Eingangsstücken. Nach der Begrüßung durch Rektorin Fink begann das moderne Krippenspiel, das die Theater- und Chor- AG unter der Leitung von Frau Peters, Frau Hahn und Frau Kempf in vielen Übungsstunden eingeübt hatte. 3 Kinder machten eine Zeitreise ins Jahr 0 und erlebten hautnah die Weihnachtsgeschichte im Stall von Bethlehem. Staunend konnten sie sich nun vorstellen, wie das wohl gewesen sein musste damals, als Jesus geboren wurde. Neben dem anrührenden und auch komischem Spiel der Kinder (der Ochse war gar nicht erfreut über diese „Volksversammlung“ in seinem Stall), ergänzten immer wieder passend ausgesuchte Lieder des Chores diese Geschichte, und der Gesang der Kinder bahnte sich nochmal einen Weg in die Herzen der Zuschauer und Zuhörer.Natürlich durfte bei dieser Feier auch der Nikolaus nicht fehlen, der für jede Klasse und die Lehrerinnen Geschenke mitgebracht hatte. Nachdem das Abschlusslied  „Der Weihnachtsmann kommt heute in die Stadt“ von der gesamten Schule zum Besten gegeben wurde, konnten sich noch alle Besucher verweilen und Dank der großartigen Unterstützung des Elternbeirates verschiedene Getränke und belegte Brötchen oder Wurst verzehren.

Ein ganz herzlicher Dank geht an die vielen fleißigen Helfer vom Elternbeirat und an das Team des Bauhofs, die wieder dafür sorgten, dass die Halle bereit war und die ganze Technik funktionierte.

Nun freuen wir uns auf die wohlverdienten Ferien!

St. Martinsfest in Zuzenhausen

Leuchtende Laternen lassen nicht nur Kinderaugen erstrahlen

Am Martinstag um 17.30 Uhr trafen sich Zuzenhäuser Familien mit ihren Kindern in der katholischen Kirche, um gemeinsam an den heiligen St. Martin zu denken, der auch heute noch hochaktuell ist. Denn „Teilen“ und „Freude schenken“ sind auch jetzt noch wichtige Eigenschaften, die das Zusammenleben lebenswerter machen.

Dies führte auch Bürgermeister Hagen Zuber in seiner Eröffnungsansprache zum Martinsfest aus. Für ihn sei in Zuzenhausen lebendig spürbar, dass hier das Miteinander und das Einbringen von Gaben zum Wohl der Gemeinschaft noch wirklich gelebt werden. Danach führten Dritt- und Viertklässler der HäuselGrundschule unter der liebevollen Anleitung von Sigrid Zürcher-Hogg ein St. Martins-Spiel vor, das in kindgerechter Art und Weise die Martinsgeschichte erzählte. „Ein bisschen so wie Martin, möcht ich manchmal sein“…dieses Lied im Herzen wurden die Kinder mit ihren Laternen nach draußen geschickt, damit die gebastelten, wunderbar leuchtenden Laternen die Straßen erhellten. Der Heimat- und Musikverein spielte noch „St. Martin, St. Martin“, das generationsübergreifend kräftig mitgesungen wurde, begleitete den Straßenzug und lud an verschiedenen Stationen zum Singen und Innehalten ein. Allen voran führte St. Martin hoch zu Roß den Lichterzug an, eine schöne Tradition, die manches Kind in Staunen versetzte.

Nach der Ankunft des Lichterzuges am Rathaus gab es aus Bürgermeister- und Schulleiterinhand eine leckere Martinsbrezel für jedes Kind und der Elternbeirat der HäuselGrundschule sorgte mit kulinarischen Leckereien und Punsch für das leibliche Wohl – sowie die Feuerwehr mit ihrem Martinsfeuer für die heimelige Stimmung. Rundherum ein gelungener Abend, an dem so manche Zuzenhäuser Bürgerin und mancher Bürger noch ein Weilchen bei einem Plausch verweilten, weil der Novemberabend so ungewöhnlich mild und auch einfach gemütlich war.

Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben: Der Feuerwehr für die Absperrung der Straßen, dem Elternbeirat der HGSZ für die Bewirtung, Herrn Fischer als Repräsentant der Kath. Kirche, Herrn Brühler für das Anführen des Zuges, den Kindern der dritten und vierten Klasse für das schöne Martinsspiel und der Religionslehrkraft Frau Zürcher-Hogg für die Vorbereitung.

Behalten wir uns den Martinsgedanken in unserem Herzen, bis wir im nächsten Jahr im November wieder daran erinnert werden…

Schulgottesdienst in der Ev. Kirche

Der Einschulungsgottesdienst in der evangelischen Kirche hatte das Thema : „Gott ist mit mir auf dem Weg.“ Pfarrer Schaber und Frau Powelske hießen im Geist der Ökumene alle herzlich willkommen: alle Erstklässler, alle Schüler /innen, alle Eltern, Großeltern und natürlich Herrn Bürgermeister Steinbrenner.

Gemeinsam wurde das Lied : „Willkommen, im Vaterhaus“ gesungen. Für die Erstklässler beginnt nun eine wichtige Zeit. Sie werden neue Menschen kennenlernen und viele neue Dinge entdecken. Im Buch Josia 1, 1-9 verspricht Gott, dass er immer mit uns geht und bei uns bleibt, gerade auch dann, wenn wir Angst haben oder mutlos werden.

Die Handpuppe „ Fritz“ erklärte in einem Dialog was eigentlich ein „Schulanfänger“ ist.

Zum Schluss wurde noch Frau Fink zum Geburtstag gratuliert und für Herrn Steinbrenner ein Segenslied gesungen. Mit Gottes Segen gingen alle fröhlich wieder zur Schule.

Alles einsteigen! Der Zug fährt los!

Für 18 Kinder begann am Donnerstag, 13. 9. mit der Einschulung in die HäuselGrundschule die Schulzeit.

Da mit Musik bekanntlich alles noch  besser geht, begrüßte der Schulchor, unter der Leitung von Frau Kempf, die neuen Erstklässler mit dem Lied „Schulanfang“. Bei der Begrüßungsrede für die Schulanfänger verglich die Rektorin Nicole Fink die Schulzeit mit einer Zugfahrt. Während eine normale Zugfahrt schon nach wenigen Minuten oder Stunden zu Ende ist, dauert die Zugfahrt in der Grundschule vier Jahre. Die Erstklässler werden in dieser Zeit viel erleben und lernen. Mit der Einschulung beginnt für sie ein neuer spannender Lebensabschnitt.

Die Zweitklässler hießen die Erstklässler mit der Geheimsprache willkommen und luden sie danach zu einem gemeinsamen Bewegungslied auf die Bühne ein. Die eigene Einschulung aktiv mit zu gestalten machte ihnen sichtlich Spaß. Zum Lachen brachten uns auch die Viertklässler mit ihren vorgespielten Witzen. Danach verwiesen die Drittklässler mit ihrem Gedicht auf die Schulregeln. Zum Abschluss sang noch einmal der Schulchor, bevor die Erstklässler auf der Bühne ein Präsent von der Gemeinde und ihr Schul-T-Shirt vom Förderverein entgegennahmen.

Jetzt hieß es erst einmal kurz Abschied nehmen, denn die Erstklässler gingen mit Frau Nonnenmacher zu ihrer ersten Schulstunde. Währenddessen konnten die Gäste bei Kaffee und Kuchen verweilen. Nachdem die Erstklässler wieder zurück waren, gab es noch die Möglichkeit das Klassenzimmer und das Schulhaus anzuschauen.

Eine Einschulungsfeier ist ohne die Mithilfe der Eltern und des Bauhof-Teams nicht möglich. Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.

Wir freuen uns, auf die neuen Erstklässler und wünschen allen einen guten Schulstart an der HäuselGrundschule!