Archiv des Autors: Monika Herr

Klasse 2: Malen wie Franz Marc

Rote Pferde, grüne Füchse gibt es nicht? Doch bei uns schon!

Im Kunstunterricht der 2. Klasse wurden die Kinder zu wahren Künstlern und lernten die ausdrucksstarke – expressionistische – Malerei Franz Marcs kennen. Zur Auswahl standen vier Werke des Künstlers, die über einen Overheadprojektor abskizziert wurden, und dann mit kräftigen Schulmalfarben gestaltet wurden. Dabei entstanden farbenfrohe Werke, die jetzt im unteren Flur unserer Schule zu bewundern sind.

Unser Streuobstwiesenprojekt

Ein Jahr lang bekamen wir einmal im Monat Besuch von Herrn Martin, einem Streuobstwiesenpädagogen, der uns zeigte, was es alles in der Natur zu entdecken und zu beachten gibt.

In diesem Jahr durften wir viele unterschiedliche Sachen machen.

So haben wir z.B. Bäume untersucht, Kirschen genascht, Wiesenkräuter bestimmt und Kräuterquark hergestellt und natürlich gegessen. Außerdem haben wir Nistkästen  gebaut, Vogelfutter gemischt, Apfelsaft selber gepresst und Apfelchips gedörrt.

Spannend war auch, die Wiese mit der Sense selber zu mähen und das Gras zu rechen. Sehr viel Spaß hat uns das Beobachten von Insekten mit einem Lupenglas gemacht und der Besuch bei Herrn Braun, einem Imker. Da sind wir alle hautnah mit den Bienen in Berührung gekommen.

Als bleibende Erinnerung haben wir im Dezember unseren eigenen Apfelbaum gepflanzt. Das war der Öhringer Blutstreifling. Er war unsere Lieblingssorte, nachdem wir zuvor viele verschiedene Äpfel probiert hatten.

Unsere letzte Aktion war das Binden von Reisigbüscheln (Büschele).

Wir haben in diesem Jahr sehr viel gelernt und viel Spaß gehabt!

Herzlichen Dank an Herrn Martin und an die Gemeinde Zuzenhausen, die uns dieses Projekt finanziert hat.

Die Klasse 4 der Häuselgrundschule und Frau Kempf

Kinderfußballtag

Eine rundum gelungene Aktion!

Fußball war das Thema am 18. März 2019 in der HäuselGrundschule Zuzenhausen. Die Firma “Future Sport” organisierte einen Fußballtag für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 – 4. Die 73 Mädchen und Jungen durften einen Vormittag klassenweise mit dem professionellen Trainer der Fußballschule “GOAL”, Herrn Rommel, üben.

Nachdem sich die Nachwuchsfußballerinnen und Nachwuchsfußballer unter Anleitung des Trainers spielerisch aufgewärmt hatten, begann das Training. Vielfältige Koordinations- und Technikübungen standen vorerst auf dem Plan. Nach einer Erholungspause wurden die Kinder in verschiedenen Varianten an das “Tore schießen” herangeführt. Im Anschluss daran erfolgte ein kleines Champions League Turnier, wobei die Kinder das Erlernte gleich mit hoher Motivation und großem Ehrgeiz ausprobieren konnten.

Nach der Siegerehrung durfte jedes der Kinder eine eigene Urkunde mit nach Hause nehmen. Außerdem wurde Trainings-Material überreicht, das der  Schule durch ortsansässige Firmen gesponsert wurde.

Alles in allem war es eine tolle Veranstaltung und die Kinder waren wirklich begeistert. Danke an „Future Sport“ und unsere Sponsoren!

Sportabzeichen

Jedes Jahr werden an der HäuselGrundschule die Bundesjugendspiele durchgeführt. Gleichzeitig nehmen wir die Werte für das Sportabzeichen ab.

In unserer Schulversammlung im Februar 2019 wurden nun endlich die Sportabzeichen von 2018 verteilt: 10 Bronze, 17 Silber und 6x Gold konnte vergeben werden. Eine tolle Leistung!! Super!

Kind des Monats wurde Luis aus Kl. 2 . Durch sein gutes Verhalten ist er ein Vorbild für uns alle!

Besuch bei der Feuerwehr

Klasse 4 bei der Freiwilligen Feuerwehr Zuzenhausen

Am Montag, den 25. 2. 2019 machte die Klasse 4 aus der Häuselgrundschule zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Kempf und 2 Praktikantinnen einen Besuch bei der freiwilligen Feuerwehr. Dort wurden wir von einigen sehr netten Feuerwehr-männern bereits erwartet und haben viel gelernt, z.B. Wie man richtig einen Notruf absetzt.

Wir durften sogar selber einen Notruf absetzen.

Und so haben wir das gemacht:

  1. Wähle 112!
  2. Wer spricht?
  3. Wo ist es passiert?
  4. Was ist genau passiert?
  5. Wie viele Verletzte gibt es?
  6. Warten auf Rückfragen!

  Die Feuerwehr in Zuzenhausen gibt es bereits seit 128 Jahren!

Von einem der netten Feuerwehrmänner haben wir die komplette Feuerwehrausrüstung erklärt bekommen und dass sie zwischen 30 und 50 Kilo wiegt. Außerdem haben sie uns die Feuerwehrautos und das Feuerwehrhaus gezeigt. In einem der Feuerwehrautos waren insgesamt 605 Meter Schlauch enthalten. Ein Feuerwehrauto plus die 8 Feuerwehrleute wiegen zusammen etwa 7 Tonnen. Die Feuerwehr hat außer löschen noch andere Aufgaben:                                            bergen, retten und schützen                                                                                                                                                           

Wir durften auch ein paar Experimente machen und lernten so, was es überhaupt braucht, damit es brennt.

Nach einer kleinen Stärkung mit Brezel und Fanta haben wir gemeinsam ein Bild gemacht und sind dann mit Blaulicht in die Schule zurück gefahren.

Das war ein tolles Erlebnis!

Vielen Dank an Herrn Bender und seine Mannschaft, die sich für uns die Zeit genommen haben.

Einige haben richtig Lust bekommen, selbst in der Jugendfeuerwehr aktiv zu werden.

Golf – Schnuppertraining

Talentsuche an der HäuselGrundschule

Jedes Jahr findet im März  die Talentsichtung im Golfclub Heidelberg – Lobenfeld e.V. statt. So auch wieder an unserer Schule. Am Mittwoch, den 20.2.19 bekamen die Schülerinnen und Schüler spielerisch einige Schlagtechniken gezeigt und konnten in einem abwechslungsreichen Parcours ihre ersten eigenen Erfahrungen mit dieser Ballsportart sammeln. Am Ende der Unterrichtsstunde wurde ein Einladungsschreiben für die Talentsichtung, die im März 2019 im Golfclub Heidelberg – Lobenfeld e.V. stattfindet, an alle Schülerinnen und Schüler verteilt.

Wie geht es nach der Talentsichtung weiter?
Nach der Talentsichtung werden die besten Jungtalente in das „Förderprogramm Freshman“ des Golfclubs aufgenommen und zum Sommertraining für Kinder und Jugendliche eingeladen. Im Vordergrund steht ein alters- und leistungsgerechtes Training sowie eine ganzheitliche Förderung aller Trainingsteilnehmer. Gute Kameradschaft, sportliches Verhalten auf und neben dem Platz sowie Spaß am Golfspielen sind hierbei genauso wichtig, wie sportlicher Erfolg!

Herz-Vorsorge, die Spaß macht

Seilspring-Projekt der Deutschen Herzstiftung fördert natürlichen Bewegungsdrang

Laufen, Springen, Ballspielen – was eigentlich dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern entspricht, gehört nicht mehr selbstverständlich zu deren Tagesablauf. So spielen viele Kinder am Computer oder schauen fern. Eine Folge davon: Weltweit ist bereits mehr als jedes fünfte Schulkind übergewichtig.

Um Kinder wieder zu mehr Bewegung zu motivieren, hat die Deutsche Herzstiftung das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ – www.skippinghearts.de initiiert. Denn wer bereits von Kind an einen gesunden Lebensstil (Bewegung, gesunde Ernährung) pflegt, verringert das Risiko im Alter am Herzen zu erkranken.

An Grundschulen wird mit einem kostenfreien zweistündigen Basis-Kurs die sportliche Form des Seilspringens – das „Rope Skipping“ – vermittelt. Dieser besteht aus einem angeleiteten Workshop und vermittelt zahlreiche Sprungvariationen, die allein, zu zweit oder in der Gruppe durchgeführt werden können. Bei Interesse kann sich daran ein Aufbau-Training anschließen, das die Kinder auf einen Schulwettkampf vorbereitet. Die sportliche Form des Seilspringens eignet sich zur Schulung und Verbesserung motorischer Grundfähigkeiten wie Ausdauer und Koordination. Durch die Teamarbeit wird die Integration körperlich aber auch sozial schwächerer Kinder vorangetrieben. Die Erfolgserlebnisse beim Springen motivieren und erhöhen die Freude an der Bewegung.

Das Projekt erfreut sich großer Beliebtheit und wurde in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München wissenschaftlich untersucht. Aktuell wird Skipping Hearts in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berlin, Bayern, Saarland, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und in Sachsen-Anhalt durchgeführt und hat bundesweit mit über 10.000 Workshops bereits mehr als 500.000 Kinder erreicht.

Informationen: Deutsche Herzstiftung www.skippinghearts.de

Projekt Streuobstwiese – Nistkästen

Das nächste Projekt der Klasse 4 mit Streuobstpädagogen Herrn Martin war das Bauen von Nistkästen für verschiedene Vögel. Verschieden große Einfluglöcher in der Türe sorgen dafür, dass nur bestimmte Vögel den Nistkasten benutzen können, so z.B. Stare oder Meisen.          Das eigene Bohren und Schrauben in einer Gruppe stellte die Kinder zunächst vor manche Herausforderung, dann aber arbeiteten sie gut zusammen, so dass jeder einmal dran kam.

Außerdem wurde eigenes Vogelfutter aus Nüssen, Kernen und Samen gemischt und jeder bekam ein Tütchen mit nach Hause.

Die selbst gebauten Nistkästen wurden anschließend vom Bauhof an der Schule in ausreichender Höhe angebracht.

Nun sind wir gespannt, ob die Kästen von den Vögeln genutzt werden.

Sicherheitstraining mit der Busschule

Am Dienstag, 22. Januar 2019, stand die „Busschule“ auf dem Stundenplan der Erstklässler. In zwei Stunden lernten die Kinder, wie man sicher im Bus fährt und wie man sich richtig im Bus und an der Bushaltestelle verhält. Das Sicherheitstraining beinhaltete folgende Übungsinhalte:

Verhalten an der Bushaltestelle, Ein- und Aussteigen, Verhalten während der Fahrt, Orientierung im Bus und das soziale Verhalten während einer Busfahrt.

Der Höhepunkt war am Ende die kleine Rundfahrt auf dem Kindergartenparkplatz. Die Kinder hatten sehr viel Spaß und konnten durch die praktischen Übungsinhalte viele wichtige Informationen rund um den Bus mitnehmen.

Kinder werden Müllprofis

Was Verpackungen und Recycling mit Abfall zu tun haben und wie aus Biomüll Kompost werden kann, erfuhren die Schülerinnen und Schüler der Grundschule in Zuzenhausen. Rektorin Nicole Fink hatte Nina Walter von der AVR Kommunal eingeladen, um das Thema Abfall und Abfallsortierung in den Klassen zu behandeln.

Die AVR-Mitarbeiterin hatte eine prall gefüllte Kiste mit Müll in die Schule mitgebracht.

Zunächst diskutierten die Kinder, was sie unter Abfall verstehen. Diese Frage löste eine lebhafte Diskussion aus und die Schülerinnen und Schüler einigten sich, dass zum Müll zählt, „was leer ist“ und „kaputte Gegenstände, die sich nicht mehr reparieren lassen“.

Am schnellsten war die Grüne Tonne plus von Abfällen umstellt. Dazu zählen Verpackungen, die oft leicht an einem Recyclingzeichen zu erkennen sind. Neben den Verpackungen kommen auch diejenigen Wertstoffe aus Papier, Metall und Kunststoff in die Grüne Tonne plus, die verwertbar sind. Dazu zählen Zeitungen, Zeitschriften, Kataloge, Töpfe, Pfannen usw.

Warum überhaupt sortiert wird, wurde klar, als die Klassen überlegten, wo die Abfälle aus der Grünen Tonne plus landen. Nach der Leerung werden diese Abfälle zur Wertstoffsortieranlage Sinsheim gefahren, dort nach den einzelnen Materialien sortiert und zu Recyclingfirmen gebracht. Diese können daraus wieder neue Produkte herstellen.

Glasflaschen und Konservengläser werden in der blauen Glasbox erfasst und in einer Glasfabrik wieder zu neuen Flaschen oder Behälterglas verwertet.

Die Deckel gehören allerdings nicht in die Glasbox, sondern in die Grüne Tonne plus.

In die BioEnergieTonne kommen kompostierbare Abfälle, wie Obstreste, Gemüseschalen, Kaffeefilter und Teebeutel. Diese und andere kompostierbare Abfälle, wie verwelkte Blumen, Rasenschnitt usw. können im Kompostwerk oder zuhause auf dem Komposthaufen zu einem wertvollen Bodenverbesserer weiterverarbeitet werden, der den Pflanzen als Nahrung beim Wachsen hilft.

Bei der grauen Restmülltonne lagen eine Windel, eine Glühbirne und eine Zahnbürste.

Diese landen zusammen mit anderen nicht verwertbaren Abfällen, wie z. B. Feinstrumpfhosen, Gummihandschuhen, Staubsaugerbeuteln im Müllofen und werden dort verbrannt. Dass aus diesen „anrüchigen“ Resten nichts Neues mehr hergestellt werden kann, leuchtete den jungen Abfallexperten ein.

So erfuhren die Klassen im Laufe des Vormittags, dass nicht alles „Müll“ ist, was in den Abfallbehältern liegt, sondern teilweise als Rohstoff für neue Produkte verwendet werden kann.

Nina Walter nahm den Abfallprofis das Versprechen ab, dass sie ihr neu erworbenes Wissen den anderen Schülerinnen und Schülern und auch ihren Eltern weitergeben.

Die jungen Abfallprofis erhielten als Dank für ihre tolle Mitarbeit ein kleines Präsent.